Zurück zur ÜbersichtWEG-Verwaltung

Eigentümerversammlung 2026: Die ultimative Checkliste für Verwalter und Beiräte

Service365 Redaktion 17. Januar 2026 8 Min. Lesezeit
Freundliche Eigentümerrunde an einem hellen Holztisch in einem modernen Gemeinschaftsraum

Die jährliche Eigentümerversammlung ist das zentrale Entscheidungsorgan jeder WEG. Wer Einladung, Tagesordnung oder Beschlussfähigkeit falsch handhabt, riskiert anfechtbare Beschlüsse.

1. Einladungsfrist und Form

Die Einladung muss mindestens drei Wochen vor dem Termin zugehen und die Tagesordnung enthalten. Textform reicht – per E-Mail nur mit Zustimmung.

2. Virtuelle Teilnahme nach WEG-Reform

Seit der jüngsten Reform können Eigentümer durch Mehrheitsbeschluss eine hybride oder rein virtuelle Versammlung beschließen. Wichtig: technische Mindeststandards und Identitätsprüfung dokumentieren.

3. Beschlussfähigkeit und Mehrheiten

Anders als früher ist die Versammlung unabhängig von der Anwesenheit beschlussfähig. Bauliche Veränderungen benötigen jedoch weiterhin qualifizierte Mehrheiten.

4. Häufige Streitpunkte

  • Jahresabrechnung und Wirtschaftsplan
  • Bauliche Veränderungen (z. B. Wallbox, Balkonkraftwerk)
  • Verwaltervergütung und Bestellung

Fazit

Eine professionell vorbereitete Versammlung spart Zeit, Geld und Nerven. DDIV-zertifizierte Verwalter wie Service365 Verwaltung übernehmen Einladung, Moderation und Protokollierung rechtssicher.

Häufige Fragen

Was kostet das 2026?

Die WEG-Verwaltung kostet 2026 zwischen 26 und 38 € netto pro Einheit/Monat. Hinzu kommen Sondervergütungen für außerordentliche Eigentümerversammlungen, Sanierungsbegleitung und besondere Beschlussumsetzungen.

Wer entscheidet in einer WEG?

Seit der WEG-Reform 2020 entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen über die meisten Beschlüsse. Bauliche Veränderungen wie Wallbox oder Balkonkraftwerk sind privilegiert und nur noch zustimmungs-, nicht zustimmungspflichtig.

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Klassische Fehler: Beschlüsse ohne saubere Beschlussfassung (Anfechtungsrisiko), Verwaltervertrag ohne Leistungsverzeichnis, fehlende Rücklagenplanung. Die Eigentümerversammlung sollte mindestens 4 Wochen vorher mit vollständiger Tagesordnung eingeladen werden.

Wann lohnt sich professionelle Unterstützung?

Sobald Sie mehr als eine Wohneinheit verwalten, der Verwaltungsaufwand 5 Stunden/Monat überschreitet oder rechtliche Komplexität (WEG, Modernisierung, Mietminderung) im Spiel ist, ist eine professionelle Verwaltung wirtschaftlich sinnvoll.

Weitere Artikel zum Thema